Wann haben wir verlernt, verständlich zu schreiben?

✏️ Als Achtjährige habe ich gelernt zu schreiben.
Erste Worte. Kurze Sätze. Subjekt, Prädikat, Objekt.

📚 Im Gymnasium wurden Drei-Zeilen-Sätze angestrichen, unklare Stellen rot markiert.
Ich musste sogar einmal einen Text neu schreiben, weil ich zu viel Passiv verwendet hatte. Pluspunkte gab’s für Fachausdrücke.

🎓 An der Uni hieß es dann: Wer ernst genommen werden will, soll möglichst Fachjargon verwenden.
Fair enough – dafür ist die Uni ja da.
Aber ewig lange Schachtelsätze, Nominalisierungen und schlichtweg schlechter Stil waren plötzlich kein Problem mehr. Hauptsache, Argument und Methode stimmten.

🏢 Im Büro blieb die Sprache dieselbe – nur der Kontext war ein anderer.
Es ging nicht mehr darum, Thesen zu formulieren oder Wissenschaft zu machen.
Es ging darum, für und MIT Menschen zu planen.
Nur: Die Sprache blieb akademisch.

💥 Das Problem:
Wir können nicht mit Menschen planen, wenn sie uns nicht verstehen.
Laut der OECD „Erwachsenen-Pisa-Studie“ (PIAAC) scheitert fast ein Drittel der Erwachsenen in Österreich an Leseaufgaben, die ein zehnjähriges Kind schaffen sollte.

Und doch: Die meisten Texte von Planungsbüros und Stadtverwaltungen sind auf Sprachniveau C1 oder C2 – also Akademiker*innen-Deutsch.

Dabei konnten wir das alle schon einmal.

Klare, bequem verständliche Sprache ist keine Hexerei.
Wir haben sie nur irgendwann verlernt.

Und genau hier setze ich an:
Ich mache Fachtexte verständlich.
Und ich zeige dir, wie du das selbst wieder hinbekommst.

Auch wenn du’s dir jetzt noch nicht vorstellen kannst – in meinen Workshops schaffen wir es, jeden noch so sperrigen Text verständlich und interessant zu machen (siehe unten).

Trau dich – es wird deinem Job so viel mehr Sinn einflößen! ✨

Bis bald,
Deine Lisa ❤️


PS: Das sagen meine Kund*innen:

„Mich hat überrascht, dass sich „beamtendeutsche“ Formulierungen oder Texte mit vielen Fachbegriffen wirklich einfacher formulieren lassen. So kann ich mit den Menschen besser, verständlicher und mehr auf Augenhöhe kommunizieren.“ Monika, Stadtplanerin

„Praxisbezogen, motivierend und mit überraschenden Einsichten – der Workshop ist eine sehr gute Möglichkeit sich einem Thema anzunähern, das meist zu kurz kommt. Der Realitätscheck ist manchmal unbequem, aber es lohnt sich. Empfehlung!“ Andreas Baur, Stadt Wien – Stadtteilplanung und Flächenwidmung



Quellen:


https://www.statistik.at/fileadmin/announcement/2024/12/20241210PIAAC2022_23.pdf


https://www.derstandard.at/story/3000000248672/29-prozent-der-erwachsenen-in-214sterreich-haben-probleme-beim-lesen

Lisa Vlasak