Ich feiere das Konzept der Niederschwelligkeit jeden Tag. Aber im Smalltalk an der Haltestelle spreche ich nicht darüber. Denn: Niederschwelligkeit ist für die meisten kein niederschwelliger Begriff. Er kommt im Alltag der Leute nicht vor.
Ich werde manchmal gefragt, warum ich mein Unternehmen „Büro für Niederschwelligkeit“ nenne. Will ich Niederschwelligkeit nicht selbst vorleben?
Die Antwort lautet: Ja – und genau das tue ich. Durch meinen Namen. Durch mein Angebot. Durch meine Erreichbarkeit. Durch meine Wortwahl. Alles kein Zufall.
❗❗ Das Wichtige: Meine Arbeit ist niederschwellig für eine FACHöffentlichkeit, nicht für die Allgemeinheit. Meine Zielgruppe sind nicht die Menschen auf der Straße. Sondern Planer*innen und Stadtverwalter*innen. Und für die ist der Begriff der Niederschwelligkeit super relevant!
Auf diese Zielgruppe schneide ich meine Texte zu. Gebe relevante Beispiele aus der Praxis dieser Berufe. Teile Erfahrungen, mit denen sich meine Kund*innen identifizieren.
Denn niederschwellig bedeutet nichts anderes, als passgenau seine Zielgruppe zu adressieren. ✔
Ist „Niederschwelligkeit“ niederschwellig?

Über die Autorin
Lisa Vlasak ist Kommunikations-Beraterin, Trainerin und Keynote-Speakerin. Sie zeigt Unternehmen, Behörden und NGOs im DACH-Raum, wie sie komplexe Themen niederschwellig kommunizieren und städtische Beteiligungsprozesse zugänglich machen.
Lisa Vlasak ist Gründerin und Inhaberin des Büros für Niederschwelligkeit.
