❌ Das gilt es zu vermeiden.
… Aber das ist manchmal ziemlich schwer. 💁
Nehmen wir den Begriff „nachhaltig“.
Wir wissen nicht, was er bedeutet. Ein „nachhaltiges“ Haus kann aus Naturmaterialien bestehen. Vielleicht hat es Photovoltaik am Balkon. Oder Sukkulenten am Dach. Wir wissen es nicht. Für New Yorker wäre wohl schon das Fehlen einer Klimaanlage ein handfestes Sustainability-Kriterium.
Das Problem ist: Schwammige Begriffe wie „nachhaltig“ lassen Menschen höchstens noch die Augen rollen.
Wir dürfen also sprachliche Alternativen verwenden. Konkreter werden.
Nur: Was kann man statt „nachhaltig“ sagen, sodass es stimmt?
Kann man „Öffentlicher Personennahverkehr“ durch „Öffis“ ersetzen?
Darf man „Nahversorger“ einfach „Supermarkt“ nennen, obwohl auch Drogerien gemeint sein könnten?
👉 Jein. Es kommt drauf an.
Und genau da spießt es sich immer wieder:
Damit Texte einfach lesbar, aber dennoch korrekt sind, braucht es Kontext, Feingefühl – und detailliertes Fachwissen. Oft liegt zwischen richtig und falsch nur ein einziges Wort. Auch ich muss manchmal nachfragen.
Wichtig ist: Hab Mut zur Lücke. Aber achte darauf, nichts zu verzerren.
Sonst kreieren wir falsche Erwartungen.
Und saure Avocados. 😡🥑
Einfach = Falsch?!

Über die Autorin
Lisa Vlasak ist Kommunikations-Beraterin, Trainerin und Keynote-Speakerin. Sie zeigt Unternehmen, Behörden und NGOs im DACH-Raum, wie sie komplexe Themen niederschwellig kommunizieren und städtische Beteiligungsprozesse zugänglich machen.
Lisa Vlasak ist Gründerin und Inhaberin des Büros für Niederschwelligkeit.
