Drei Viertel aller Informationen von Firmen und Behörden waren laut einer Studie 2011 so komplex, dass sie kaum jemand verstand. Nämlich nur rund 10% aller Menschen in Deutschland.*

… und diese Schieflage hat sich laut Fachleuten eher verschlechtert anstatt verbessert.

💡 90% der Menschen sind also ausgeschlossen, weil sie Informationen nicht verstehen.

… und deine vermutlich auch nicht.


Welche Konsequenzen hat das?

👉 Die Menschen lesen deine Texte nicht. Deshalb produzierst du sie umsonst und verbrennst dabei Geld und Zeit.

👉 Die Menschen missverstehen dich. Das führt bei gesellschaftlichen Themen schnell zu Gerüchten, Skepsis und Ablehnung, bis hin zum Scheitern von Projekten.

👉 Du bekommst mehr Nachfragen und Beschwerden – und verlierst Zeit, die du besser nutzen könntest.


Aber Exklusion wirkt sich noch grundlegender aus:

❌ Menschen fühlen sich ausgeschlossen, missachtet oder minderwertig.
❌ Gesellschaftliche Teilhabe wird erschwert, wichtige Informationen erreichen nicht alle.
❌ Vertrauen in Institutionen, Behörden und Unternehmen sinkt.
❌ Innovation und Zusammenarbeit leiden, weil die Perspektiven fehlen.


Komplexe Sprache schließt Menschen aus. Jeden Tag. Wer verstanden werden will, muss klar, einfach und zugänglich kommunizieren.

Punkt.



*Quelle: R. Beekveldt (2011), Spaß am Lesen Verlag und „Level One Studie“, Uni Hamburg


Foto: (c) Theresia Kaufmann

Lisa Vlasak