So setzt du Calls to Action richtig ein:

„Mach mit!“ „Melde dich jetzt an!“ „Komm zum Nachbarschaftsfest!“

Wahrscheinlich hast du schon mal einen Call to Action (also eine kurze, klare Handlungsaufforderung) gelesen.

Vielleicht hast du sogar mal einen in deinen Texten verwendet. Tun ja alle.

Aber wirken sie tatsächlich?

Schweizer Forscher*innen haben herausgefunden, dass Leser*innen tatsächlich vermehrt interagieren, wenn sie dazu aufgefordert werden.

Es gibt zwei Arten:

1️⃣ Direkter Call to Action:

  • „Mach mit!“
  • „Kaufe jetzt!“
  • „Melde dich an!“
  • „Schick uns deine Ideen!“

2️⃣ Indirekter Call to Action:

  • „Bist du dabei?“
  • „Falls du Lust hast, hier geht’s weiter.“
  • „Deine Meinung interessiert uns. Melde dich gerne!“

Das Interessante:💡 Während im Marketing direkte Calls to Action weitverbreitet sind (und auch tatsächlich wirken!), hat die Studie gezeigt, dass indirekte Calls to Action im Nonprofit- und Politischen Bereich wirksamer sind.

Warum?

Weil sich die Menschen in ihrer Entscheidungs- Autonomie respektiert fühlen.

Indirekte Calls drängen nicht, sie laden ein.

Das kannst du dir gleich für deine nächste Info-Abend-Einladung merken!

Die Studie:
Bünzli, F. & Eppler, M. J. (2025). Calls to action and user engagement: The role of visual and verbal requests in nonprofit advocacy on Facebook. Computers in Human Behavior Reports, 18, 100611.

Foto: © Theresia Kaufmann

Lisa Vlasak